Arbeit in Griffith

11April2014

So von Melbourne aus ging es nun mit dem Bus und dem Zug nach Griffith. Es liegt 7 Stunden Fahrtzeit nördlich von Melbourne. Wir kamen also nachts um 2 Uhr auf einem Parkplatz an, wo der "Farmer" Old John auf uns wartete, wie zuvor telefonisch abgemacht. Er machte nicht gerade einen sympathischen Eindruck, aber wir wollten nicht vorschnell urteilen. Die erste Nacht kamen wir in einem komischen Arbeiterhostel unter. Am Morgen wurden wir vom Chef Cesar geweckt, der eher einem Mafiosi ähnelte, als alles anderem. Er wollte uns schnell klar machen, dass wir hier bleiben sollten, wenn wir Arbeit bekommen wollen, denn er bestimmt hier wer arbeitet und wer nicht. Im gleichen Atemzug reichte er uns einen Vertrag für eine seiner überteuerten Wohnungen, den wir sofort unterschreiben sollten... Wo zur Hölle waren wir hier gelandet!
Wir sagten dankend ab, und ruften Old John an. Der brachte uns erstmal bei einem Campingplatz in der Nähe unter. Das Zelt war schnell aufgebaut, die Backpacks reingeschmissen, nun gab es nichts mehr zu tun... ausser auf Arbeit zu warten. Denn Old John war ja ein Farmer...dachten wir zumindest. Nachdem wir 3 Tage gezeltet hatten, waren wir immer noch nicht am arbeiten. Die darauffolgenden Tage konnten wir durch einen jungen Australier der seinen Wohnwagen auf dem Zeltplatz hatte Pflaumen  pflücken. Doch noch arbeiteten wir nur gelegentlich, und nicht jeden Tag, wie eigentlich versprochen wurde. Als Old John wiedermal vorbeischaute hatte er einen Job für uns... für einen Tag Zwiebeln pflücken. Na toll! Das machten wir also, wir versuchten mit den indischen Arbeitern mitzuhalten, aber das war kaum möglich. Zudem trieb uns noch der 19 jährige Sohn des Bauers über das Feld. Also alles schnellst möglich und auf keinen Fall auch nur eine Zwiebel auslassen. Trinken war während der Arbeit untersagt, was sich bei 40 Grad und keinerlei Pause sehr bemerkbar machte. Nach einer gefühlten Ewigkeit hatten wir die Arbeit nun geschafft.
Als wir das Geld nun haben wollten, verstrickte sich Old John in Ausreden, und meinte später,später.
Wir hatten nun ein noch schlechteres Gefühl bei der ganzen Sache, als wir ohne hin schon hatten. Nach einer hitzigen Diskussion im Auto bekamen wir nun unser Geld. Aber leider nur 80% vom eigentlichen Stundenlohn. Das war schon mal besser als gar nichts.
Frustriert von Griffith buchten wir den nächsten Bus zurück nach Melbourne.

Melbourne

02Jan2014

Hey liebe Familie, Verwandte, Freunde oder auch Wildfremde :P
Nun berichte ich wie wir Melbourne erlebt haben und was es alles zu bieten hatte.
Unser Hostel war sehr zentral gelegen, also wir mussten um die 15-20 Minuten laufen. Wir sind es mittlerweile schon gewohnt, weitere Strecken zu marschieren, ob jetzt mit oder ohne 25kg Gepäck. :D

Wir haben zunächst die "Guided Tour" durch Melbourne mitgemacht, welche zum Glück kostenlos ist. Dadurch haben wir ein paar Tipps bekommen wo man günstig Essen gehen kann, und warfen mit der ganzen Gruppe einen Blick ins Künstlerviertel von Melbourne. Hier sind sehr viele Grafitties zu sehen, unter anderem ist eine gesamte Straße voller Grafitties. Nicht das ihr jetzt denkt, es seien irgendwelche Tags, das sind riesige Kunstwerke. Die sehr aufwendig sind, jedoch darf dort jeder legal sprayen, somit sind manche Kunstwerke nur für ein paar Tage dort, bevor wieder ein neues gesprayt wird.

Am Abend statteten wir den Victoria Markets einen Besuch ab, hier gibt es jede Menge Obst und Gemüse zu kaufen. Kurz bevor der Markt schließt wollen die Verkäufer ihre Früchte los werden, und das war unser Zeitpunkt. Somit konnten wir uns  einen Obstsalat mit Mango, Banane, Erdbeeren und Himbeeren gönnen.
Jeden Mittwoch Abend gab es die Victoria Night Markets, bei denen es Dutzenden an Essenständen gibt. Darunter Känguru,- Emu,- oder Alligatorfleisch. Diese Chance nutzen wir so gleich und probierten alles drei aufeinmal. Bis auf das Emufleisch hat es wirklich gut geschmeckt. Alligator schmeckt ungefähr wie Hähnchen, Emu hat einen süßlichen Geschmack, weshalb es mir nicht geschmeckt hat und Känguru hat nur eine leicht süßliche Note. :D
Nach ein paar Tagen gingen wir mit 2 anderen Mädels und einem Australier in ein indisches Lokal. Das Besondere daran war, man konnte sich alles bestellen was man möchte, und darf frei darüber entscheiden wie viel man zahlt. Vivian entschied sich für eine Art "Gemüse-Pancake" und ich nahm die Gemüselasagne. Das Essen war sehr lecker aber dauerte eine Weile, da die Angestellten dort, kostenlos arbeiten und somit nicht 100% motiviert waren. :D

Am Abend gingen wir alle in eine Bar, bei der man pro Bier einen Coupon bekam. Diesen konnte man einlösen, um kostenlos im nächsten Raum Bowling  oder Laser- Tag zu pielen. Das hat riesigen Spaß gemacht, und zum Glück haben uns ein paar Australier einige Coupons geschenkt, somit mussten wir nicht so viel teures Bier kaufen!!!

Am nächsten Tag wollten wir zum Casino Crown gehen und mal unser Glück probieren... nachdem ich 0,5 $ verspielt hatte, war das auch erledigt :D
Wir drehten noch eine Runde bei den Pokerspielen und tranken so viel kostenloses Wasser wie es uns nur möglich war :D Ansonsten bestand das Casino aus riesigen Räumen, in denen Menschen ihr gut erspartes Geld wegwerfen, um dem Traum des schnellen Geldes nahe zu sein. - Das übliche eben -

Leider gibt es in Melbourne nicht allzu viele Strände, jedoch schauten uns den Strand in St. Kilda an. Der Himmel war bewölkt und es war ebenfalls sehr windig. Somit fühlte man sich eher wie an der Ostsee als am anderen Ende der Welt,wobei das ein wohliges heimisches Gefühl bei uns erzeugte.

New Years Eve

31Dez2013

Der 30te und 31te Dezember war ziemlich turbulent, was nicht unbedingt an Silvester lag.

2 1/2 h Zug/ Bus fahrt später....

ERNEUT IN SYDNEY !!! Adieu Blue Moutains.... und ab ins Kino :D Genau 45 min Zeit lag zwischen unserer Ankunft an der Central Station und unserem Kino Besuch im IMAX. Voll gepackt und hundemüde irrten wir also durch die Sydney auf der Suche nach etwas zum knabbern und dem Kino. Von Vorfreunde auf den zweiten Teil vom Hobbit erstmal keine Spur. Viel zu erschöpft erreichten wir unser Ziel und trafen Matthias der uns ins Kino begleitete. Unser Gepäck verstauten wir hinten an der Wand des Kinos (was mich persönlich etwas nervös machte) und kamen endlich zur Ruhe. Zum Film an sich will ich jetzt hier eigtl. gar nichts sagen aber über die Erfahrung dieser überdimensionalen Leinwand. Wirklich, das erste mal das 3D sich für uns lohnte. Ein Kino, eine Leinwand, 3D. Absolut abgefahren als wäre man im Film. Als der Film aus war verabschiedeten wir Matthias und sattelten unser Gepäck wieder auf. Nun hieß es das Apartment der Italiener suchen! (Erklärung: da Sydney über NYE natürlich unverschämt teuer war fragten wir die Italiener aus unseren alten Hostel, die nun im Besitz eines Apartments waren, ob wir für drei Tage ihnen Gesellschaft leisten dürfen. Die Antwort war "OF COURSE") Mittlerweile war es dunkel als wir im Zug nach Shefield saßen und von dort aus nocheinmal in einen Bus umsteigen durften. Nicht so leicht getan wie gesagt. Als wir im Bus saßen fiel uns etwas sehr essentielles auf.... wo zum teufel müssen wir eigentlich aussteigen? Wir hatten kein Internet und nur die Adresse. Da der nicht besonders freundliche Busfahrer auch nicht sehr hilfreich war beschlossen wir nach 15 Haltestellen nach Gefühl auszusteigen. Mitten im nirgendwo. Es war dunkel. Sehr gut ! Doch das Glück sollte stets mit uns sein. Wir trafen einen einheimischen Maler der, als wir ihn nach den Weg fragten, uns erklärte das er zwei Häuser weiter von der von uns genannten Adresse  lebte. Er nahm uns mit und suchte mit uns das richtige Haus. Somit standen wir dann vor der richtigen Tür und wurden abends um acht von den Italienern ersteinmal mit einer Portion Spaghetti empfangen. Die nächsten Tage waren super angenehm. Die jungen tatoowierten Italiener waren perfekte Gastgeber. Man durfte nicht selbst kochen, sein Zeug weg räumen und nach jeden essen gab es Eis und Espresso ;). Am Abend von New Years Eve wussten wir immernoch nicht genau was wir unternehmen sollten also fuhren wir mit ein wenig essen erst einmal in die Stadt. Dort gab es riesigen Trubel und wir kamen wieder willen in eine Menschenmasse rein und liefen mit ihr mit..... Glück im Unglück. Wir erhschaten dursch Zufall einen der letzten 100 Plätze im botanischen Garten für das Feuerwerk... direkt neben der Oper ! Perfekt !  Einziges Problem war, sobald man drinnen war durfte man nicht mehr raus. Somit saßen wir 9 stunden im botanischen Garten bewaffnet nur mit Wasser und Erdnussbutter Sandwiches. Trotz allem war es angenehm denn die Sonne schien und die Stimmung war gut. Wir lernten gegen das Ende hin ein anderes deutsches Pärchen kennen und verbrachten den Rest des abends mit Ihnen..... Und dann um 12 p.m. endlich das grße Feuerwerk. Es war rießig und wunderschlön. Als wir gingen waren wir uns alle vier einig das dieses Feuerwerk es zwar wert war zu warten, wir das jedoch nicht nocheinmal tuen würden. Leider ging der abend dann auch schnell zu Ende da der letzte Zug um 2 a.m. fuhr. Angekommen in dem Bezirk der Italiener durften wir erfahren das kein Bus mehr fuhr. Somit bestand das Ende unseres abends aus 45 minuten Spaziergang. Chaotisches aber einmahlig dieser Tag.

Wanderlust- Blue Mountains

30Dez2013

ENDLICH ! Ab in die Natur ! :)

Wir machten uns nun mit (Ruck)-sack und Pack auf in die Blue Mountains um die wunderschöne Landschaft, von der uns schon so oft erzählt wurde, zu entdecken.

Als Erstes erkundigten wir wie gewohnt die nähere Umgebung unseres Hostels, um die wichtigsten Grundbedürfnisse in sicherer Nähe zu wissen: Kostenloses Internet, einen Geldautomaten und einen Aldi !

Nachdem dies geklärt war, konnten wir uns beruhigt auf machen um die nahe gelegenen Katoomba Wasserfälle anzuschauen. Mit den Socken fast bis zu den Knien, damit uns die "bösen" Schlangen und Spinnen nicht anfallen konnten, wanderten wir nun in den Wald.       - Spinnen und Schlangen sind hier eher eine Rarität, wie wir nun wissen - Der Wald war sehr schön und hatte prächtig anzusehende Pflanzen und Bäume, und somit kam uns das Wandern kürzer vor als es eigentlich war. Wir machten kurz Rast auf einer kleinen Ebene des Wasserfalls, von dort aus konnten wir betrachten, wie das Wasser weitere 80 Meter herunterstürzt. Mit vorsichtigen Schritten wagten wir uns an die Klippe und haben einen Blick nach unten geworfen. Die Steine waren etwas rutschig, aber der Anblick war es wert :)

Darauf sind wir weiter nach unten ins Tal gewandert und haben zu guter letzt die "Giant Stairwais" nach oben genommen, die ihren Namen absolut alle Ehre machen !!!

Am Tag darauf sind wir wieder mindestens 6 Stunden gewandert, und zwar zu den "Leura Cascades".  Diese haben uns besonders beeindruckt, da man einen atemberaubenden Blick über die Schluchten und die Täler hat, und da der Wald eher an einen Dschungel erinnert hat. Die Umgebung war allgemein sehr vielfältig, mal liefen wir durch einen Fichtenwald wie man ihn aus Deutschland kennt, dann durch einen Dschungel, nur um dann in einer trocken Landschaft zu landen, in der nur Büsche und kleinere Pflanzen zu finden sind.

Am letzten Tag wollten wir uns eigentlich die Wentworth Falls anschauen, aber da wir den Zug in die falsche Richtung genommen haben :D, - es gab zwar nur 2 Gleise und 2 Richtungen, aber wir haben es trotzdem geschafft - haben wir uns nun also die Blackheath Wasserfälle angeschaut, welche wirklich lohnenswert waren. Diese waren noch größer als die anderen zuvor, wir konnten darin baden und haben sogar noch richtig große süßwasser Hummer im Wasser entdeckt (sog. Jabby´s)

 

 

 

Die Zeit in Sydney

26Dez2013

Hey liebe Leute,
Momentan haben wir endlich wieder richtig funktionierendes Internet.
Hier ist unser Update !

Die ersten Tage in Sydney waren wirklich beeindruckend. Trotz der hohen Temperaturen machten wir uns zu Fuß auf und erkundeten die Stadt. Als Erstes schauten wir uns den botanischen Garten an und in diesen sahen wir auch schon die Oper. Wir liefen einmal um die Oper außenrum und hatten von dort aus einen perfekten Blick auf die Harbour Bridge.

 

Highlights :
Einige Highlights von Sydney waren definitiv die Feuerwerke die jeden Samstag Abend im Darling Harbour statt gefunden haben.Wir haben uns mit einer kleinen Gruppe von Italienern und Spaniern an das Peer gesetzt und haben uns die Show angeschaut. Diese hat einen kleinen Vorgeschmack für Silvester gegeben.

Desweiteren war die Sky Bar wirklich klasse. Dies ist eine Bar im 47. Stockwerk eines der höchsten Hochhäuser in Sydney. Somit hatten wir einen super Ausblick auf die Stadt während wir unseren Wein und Cider genossen haben.

Der Strand war ein Traum, wir waren jeweils an zwei Stränden, einmal am Bondi Beach und später am Manly Beach. Beide hatten feinsten Sand und richtig schöne große Wellen. Der Bondi Beach war zwar mehr von Touristen belagert aber das störte nicht groß. Er hatte eine wunderschönen "Cliff Walk", den wir auch zur häfte machten. Um zum Manly Beach zu kommen mussten wir ersteinmal mit der Fähre 45 Minuten fahren um dort anzukommen. Dieser war nicht so stark touristisch erschlossen und somit leerer.

Andere schöne Aktivitäten: Sea Life, China Town (Paddy´s Market), I MAX (Der Hobbit), Free guided tour, Harbour Bridge walk, Coogee Beach (nur Vivian),"Pancakes on the rocks" (essen gehen), Spaziergang am Pier,

Soziale Kontakte : Das Hostel in Sydney hatte eine kunterbunte Mischung an Nationalitäten. Ganz vorne die Deutschen (:D), Italiener, Franzosen, Engländer und die skandinavischen Länder. Es dauert keine zwei Tage bis man mit den ersten warm geworden ist und Abends noch beisamen saß. Viele tranken auch Bier, was jedoch als Backpacker hier nur schwer zu finanzieren ist (3,50 ein Bier und 15 dollar ein 6-er Pack). Am besten verstanden wir uns mit einer Gruppe Italienern und ein paar Deutschen. Mit der südländischen Gruppe gings dann auch mal ab in die Stadt sich das Feuerwerk am Darling Harbour ansehen oder das Nachtleben an der Oper erkunden. Mit den Deutschen saß man oft im Hostel zusammen und redete über bereits gemachte Erfahrungen in Australien. In ein paar clubs in der Stadt ging es zwar auch, jedoch waren diese nicht besonders beeindruckend da in Australien mehr eine "Bar-mit-Tanzfläche-Kultur" herrscht. Zum Glück hatten wir aber unsere Gruppe aus Engländern und Deutschen dabei sodass kein Abend vergeudet war!

Weihnachten: Das Hostel BBQ am 22.12.. An diesen Tag beschloss unser Hostel etwas locker zu machen und spendierte seinen Bewohnern ein BBQ mit Würstchen, Lasagne, Salaten, Bier und Cola! Die Backpacker kamen, aßen und es entwickelte sich eine kleine Party daraus die, bis auf eine kleine Unterbrechung, in die Nacht hinein ging. [die kleine Unterbrechung: unser Hausmeister löste mit einen Insektenspray den Feueralarm aus. Da wir zu der Zeit eine Hitzewelle in NSW hatten war die Feuerwehr innerhalb von Minuten zur Stelle. Als diese merkte das es kein Feuer zu bezwingen gab, holte sie die Feuerwehrschläuche heraus und kühlte die Partygemeinschaft ersteinmal ab. Danach ging sie und es gab keine weiteren Folgen]

Das deutsche Weihnachten am 24.12.: Da ausser der deutschen Fraktion (bestehend aus Jan, Matthias und mir) niemand in Weihnachtsstimmung war beschlossen wir die Nachricht der Nächstenliebe zu verbreiten. Wir backten und kochten 8 h lang unter dauerbeschallung von Frank Sinatra Butterplätzchen und Glühwein (wobei es sich um Goon und nicht Wein handelte und weißen statt roten ;D) für das ganze Hostel. Am Abend brachten wir so einige Leute erneut zusammen und feierten ein wenig das Fest der Liebe :P

Der australische "Christmas Day" am 25.12.. 50 Backpacker, unzählige Mietwagen, 8 Taschen essen und der Royal National Park. Dort fuhren wir alle an eine Stelle namens "Wattamolla" um Weihnachten gemeinsam offiziell zu feiern. Alles selbstorganisiert von ein paar freiwilligen verbrachten wir einen Tag im Paradis.... Palmen, Meer, Sandbänke, warme Lagunen, Klippen, Bäche.... einziges Problem: es regnete den ganzen Tag lang! Nach der Hitzewelle beschloss das Wetter sich ein wenig abzukühlen und verwandelte den 25.12 in den Tag mit dem schlechtesten Wetter des ganzen Jahres. Zum Glück ließen wir uns davon nicht aufhalten. Wir sprangen von einer 10 meter Klippe in eine Lagune, Grillten und aßen Kuchen und hatten insgesamt einfach eine menge Spaß. Für uns ein gelungenes "Aussie Chrismas" ;)

Finally ! Arrived in Sydney

10Dez2013

Der letzte Tag in Bangkok war sehr unspektakulär da wir aufrgund der größten Demo (in der parallel Straße zur Khao San Road) nicht mehr zum Grand Palace kamen und früh abreisen mussten. Taxis waren schwer zu finden und Busse fuhren schonmal gar nicht. Also verbrachten wir geschlagene 9 h am Flughafen bevor wir endlich erneut in die Luft stiegen auf den Weg nach Sydney! Der Flug war der längste aber ging wiedermal schnell vorrüber mit den Filmen, Essen und ausreichend Schlaf (das Essen war wiedermal leckeeer).

Als wir durch die Wolkendecke "brachen" sahen wir endlich das erste Mal Australien mit seinen unendlich scheinenden Weiten. Vor uns erstreckte sich das riesige Outback.
Nach einiger Zeit flogen wir über Sydney hinweg, und sahen die weiten Strände Australiens mit ihren wunderschönen Klippen. Da standen wir nun um 8 Uhr morgens vor dem Flughafen. Wir nahmen also den Shuttle Bus, und schauten uns die Stadt das erste Mal vor Ort an. Schnell wurde man sich einig, dass eine gewisse Ähnlichkeit zu amerikanischen Städten besteht. - Zumindest wie man es aus den Filmen kennt -
25 Minuten später wurden wir vor unserem Hostel abgesetzt.Zum Glück ist die Betreiberin des Hostels überfordert und hat uns, statt in einem 12-Bettschlafsaal in ein 4 Bettzimmer einquartiert.
Das BnB Working Backpackers Hostel entpuppte sich als riesige WG. Hier leben um die 50 Backpacker aus allen verschieden Ecken der Welt. Besonders merkt man dies Abends, wenn alle von der Arbeit oder vom Strand nach Hause kommen und kochen wollen. Es gibt 2 Küchen für rund 50 Leute, somit ist Trubel schon vorprogrammiert. ;)Kurz vor der Landung in Sydney

4. (und eigentlich letzter ) Tag in Bangkok

09Dez2013

Am Freitag Abend hatten wir die grandiose Idee uns für unseren letzten richtigen Tag in Thailand einen Trip raus aus der Stadt zu buchen. Wir bezahlten die Häfte Bar und sollten am nächsten Tag vor unserem Hostel mit einen Shuttel Bus nach Kantaburri abgeholt werden. Als am nächsten Tag nach 40 min immer noch niemand wie geplant dort stand vermuteten wir das ,dass so zwielichtig aussehende Reisebüro vielleicht doch nur an unser Geld wollte.... DOCH DANN erschien der Fahrer samt Shuttle Bus doch noch (50 min zu spät) und wir fuhren los ! Gleich zum Anfang sollte gesagt werden das wir gar nicht so viel erwarteten, jedoch den schönsten Tag von Allen in Thailand bekommen sollten. Wir fuhren also 2 1/2 h raus aus der Stadt. 1. Stop : Friedhof aus dem 2. Weltkrieg (komplette Geschichte erzählen wir dazu daheim :D) 2. Stop : Dorf in dem eine riesige alte Eisenbrücke stand (erbaut eben von den Kriegsgefangenen von denen viele beim Bau verstorben sind). Von dort aus fuhren wir mit einem uralten Zug über diese Brücke (!!!) durch eine wunderschöne Landschaft. Diese Fahrt ging 1 1/2 h lang und endete in einem kleinen Dorf, besser gesagt für uns in einem kleinen Restaurant. Dort aßen wir erstmal typisch Thailändisch (eine Auswahl von 4 Gerichten und alles all inclusive) bevor es weiter ging zum Ufer. Es war super lecker :) Als nächstes wurden wir mit einem kleinen Speedboat zu der anderen Uferseite gebracht. Dort warteten auch schon gut ein Dutzend Dickhäuter auf uns ;)  Wir stiegen also auf einen 11 Jährigen verspielten Elefanten, der gerne Stöckchen holte. Unsere Elefantenkolonne marschierte langsam durch die Thailändische Wildnis.
Nachdem wir wieder abgestiegen waren, ging es weiter flussabwärts mit einem Floß.
Mit mehr oder weniger trockenen Füßen hatten wir nun 1 Stunde Zeit um uns an einem Wasserfall zu erholen. Vivian und Ich beschlossen diesen etwas zu erkunden und kletterten die Felswand etwas hinauf =)


3. Tag in Bangkok

07Dez2013

Der dritte Tag in Bangkok wurde damit begonnen das wir erstmal bis 15:30 schliefen :D Wir waren so geschafft vom Vortag (zusätzlich hatte unser Körper die Zeitunterschiede noch nicht ganz verkraftet). Also "frühstückten" wir unser alt bekanntes Pad Thai und machten uns, diesmal zu Fuß, auf nach China Town! Leichter gesagt als getan. Man sollte in Bangkok die Strecken die auf der Karte so kurz aussehen wirklich nicht unterschätzen. Also liefen wir geschlagene 1 1/2 nach China Town. Auf unseren Weg begegneten wir einer kleineren Demo die uns eher so vorkam wie ein Festival. Als wir immer länger liefen und weiter ins Herz Bangkoks vordrangen wurde uns immer mulmiger. Die Straßen wuren verlassener, die Wege unbeleuchteter, die Gassen dreckiger und die Touristen hatten seltenheitswert (den wenigen dennen wir begegneten war die Umgebung auch eher suspekt und man freundete sich schnell an). Kurz bevor wir soweit waren wieder ein Tuk Tuk zu nehmen sahen wir die leuchtenden Schilder China Town´s. Und es hatte sich wirklich gelohnt. China Town hatte ein interessantes Flair: viel Street Food, kleine Gassen in dennen allerhand angeboten wird, Obststände halb auf der Straße und einen bunten Verkehr. Als wir uns satt gesehen und gegessen hatten gings auf in die Innenstadt, in die bekannte Skybar des Lebua Hotels (diesmal mit Tuk Tuk). Dort angekommen fiel uns erstmal der starke Kontrast zwischen der Gegend in der wir wohnen / die wir gesehen hatten und der modernen Innenstadt auf in der wir zwischen Wolkenkratzern liefen. Als wir dann endlich hoch fahren wollten in die Bar wurden wir vom Personal aufgehalten. Jans Hose war zu kurz und uns wurde aufgrund des Dress Codes der Eintritt verwährt :D.... na gut also erstmal ne Stoff Hose gekauft und auf ein Neues. Diesmal klappte es auch und wir fuhren hoch zur nobelsten Bar die wir bis dahin je gesehen hatten mit einem wahnsinns Ausblick. Getrunken haben wir zwar nichts (majestätische Preise) aber den Ausblick haben wir gut eine Stunde genossen. Am Ende des Tages gingen wir noch in eine Bar was trinken und danach Spring Rolls mit Pad Thai holen.  GUTE NACHT :)

Khao san

2. Tag in Bangkok

06Dez2013

Nachdem wir uns um 11 Uhr morgens aus den Betten gezwungen hatten und eine kalte Dusche nach thailändischer Art genießen durften - es hängt einfach ein Duschkopf über dem Waschbecken und Toilette - erkundeten wir ersteinmal die nähere Umgebung. Dabei erfüllten wir das typische Klischee von Touristen: die Kamera um den Hals und eine große Stadtkarte in der Hand.Prompt sprachen uns nette Thailänder an und wollten uns den Weg beschreiben. Nett waren sie, jedoch nicht ohne Nachspiel... doch dazu später.

Sie erklärten uns was wir alles sehen sollten und zeichneten uns dies in unsere Karte ein. Darunter den Lucky Buddha, den liegenden Buddha, den großen Palast und die Thai Factory... und wie es der "Zufall" so wollte war 10 Meter weiter auch schon ein Tuk Tuk Fahrer, der uns gerne mitnahm. Nun fuhren wir also zu besagten Sehenswürdigkeiten, erste Station Big Buddha. Dies war eine Tempelanlage, mit einer goldenen 15 Meter hohen Buddha Skulptur. Sie war sehr schön, da die kleinen Tempel auf der Anlage sehr bunt und aufwendig verziert waren. Unser Tuk Tuk-Fahrer wartete derweile auf uns. Darauf fuhren wir zu einem kleinen Tempel, bei dem die "Lucky Buddha"-Statue zu finden war. Es war eher eine Sammlung von kleinen Buddhas in einer Abstellkammer. Aber sie waren trotzdem ganz nett anzuschauen. Der Guide war sehr darauf bedacht zu betonen, wie schön und alt diese Statuen sind. Nun gut, das war es soweit,... nun ging es dann zur Thai Factory. Das waren einfach mehrere Räume in denen äußerst aufdringliche Männer versuchen dir irgendwelche Anzüge oder Kleider anzudrehen die man nicht braucht. Nagut, ich schaute mich kurz im "Hugo Boss"-Katalog um, aber nachdem der Verkäufer merkte, dass ich nicht wirklich daran interessiert bin, warf er mich kurzerhand raus und war sauer :D
Darauf erfuhren wir dann auch was hinter dem steckte. Unser Tuk Tuk-Fahrer hätte Freibenzin bekommen, wenn wir beide für ein paar Minuten in dem Geschäft geblieben wären. Also handelten wir mit ihm aus, dass wenn wir im nächsten Geschäft 7 Minuten bleiben, die gesamte Fahrt von 4 Stunden kostenlos erhalten.

Als nächstes sind wir nun zum "Wat Potaram" gefahren worden. Dies war einer der letzten Tempel auf unserer Besichtigungsirrfahrt. Die Tempelanlage war sehr groß und darauf waren bunt verzierte Türme in verschiedenen Farben. Im Inneren eines Tempels sahen wir dann, den "liegenden Buddha". Dies ist ein, wie der Name schon sagt, großer goldener Buddha, der auf der Seite liegt. Zum Schluss waren wir im Wat Arun, dem Tempel der Morgenröte. Dieser lag am Fluss direkt und man konnte ihn auch besteigen ;) Dorthin gelangten wir im übrigen durch eine Bootsfahrt die zuvor durch die Slums Bangkoks führte. Am Ende des Tages ließen wir uns für 3 Euro eine halbe Stunde lang eine Fuß Massage geben (in der Hand dabei eine frische Kokosnuss !)

Tuk Tuk Fahrt Immer noch mit dem Tuk Tuk unterwegs ;) Der große Buddha   und zu guter letzt... der liegende Buddha Der Wat PotaramIMG_9229.JPG Wat Potaram 2

 

 

Ankunf in Bangkok

05Dez2013

Hallo ihr Lieben :)

Jan und Ich sind am 5.erstmal in Bangkok gelandet. Der 1. Flug nach Dubai war noch sehr aufregend ! Wir flogen mitten in den Sonnenuntergang (was ja über den Wolken wirklich wunderschön ist) und taten beide kein Auge zu. Hinzu kam das dass Essen und Entertainment an Board einfach super war und man gar nicht schlafen wollte ;) Als wir dann jedoch in Dubai 2 1/2 stunden warten mussten und weitere 6 nach Bangkok brauchten schlummerten wir auf diesen Flug fast durchgängig !

Angekommen in Bangkok erschlug uns dort ersteinmal die Hitze. Geholfen hatten dabei die dicken Trekking Schuhe, die Jogging Hose und das gefühlte 50 kg Gepäck auch nicht. So nun ersteinmal zum Hotel im Taxi. Auf dieser Fahrt lernten wir im vorbei fahren schon einmal die Stadt kennen und das Taxi Fahrer bei Eurpäern gerne mal mehr verlangen. Angekommen im Hotel schliefen wir nochmal 2 Stunden und gingen dann in die Stadt. Die Khao San Road in Bangkok ist ziemlich bunt, laut und verrückt. Es ist die Straße die wir als erstes kennen lernen durften da unser Hotel direkt darauf lag. Sie ist ziemlich bekannt dafür das sich fast nur Touristen dort aufhalten zum shoppen / feiern / essen.... und das kann man alles dort ziemlich gut ! Wir kamen dann zur richtigen Zeit zum richtigen Punkt da wir aus Zufall die Königsfamilie gesehen haben (samt ausschweifender Polizeikolonne) der zur Feier seines Geburtstages an diesen Abend durch die Stadt fuhr. Nachdem er vorbei gefahren war wurdes es richtig chaotisch.. alle Thais strömten zur auf die Hauptstraße in gelb gekleidet und bewaffnet mit gelben Kerzen. Autos, Busse, Tuk Tuks und Menschen liefen wild durch einandern. Und wir wurden unvermeidbar mitgetrieben. Aber es war toll ! Als sich alles beruhigte fingen die Thais an ihre Kerzen anzuzünden, in den Himmel zu strecken und dabei ihre Lieder zu singen. Das war bei diesem riesigen Menschenauflauf wirklich wunderschön. Danach wurde gefeiert bei ihnen ... und wir gingen Essen. Das erste Pad Thai unseres Aufenthaltes (und definitiv nicht das letzte :D). Am ende des Abends ließen wir einen Lampion in den Himmel steigen und fielen todmüde ins Bett.

Im Flieger  

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